Wilkommen
Ein Zuhause – das ist eine Zuflucht nach einer langen Reise oder ganz einfach nach einem langen Tag, wo man sich erholen mag oder in das man Freunde einlädt. Sein Zuhause kann man aber auch ganz zufällig finden, z.B. an einem schattigen Weg: ein kleines Plätzchen Erde, eingenistet in eine Windung des Doubs. Ein niederländisches Pärchen hat sich in dem kleinen Dorf Ougney la Roche zwischen Besançon und Baumes-les-Dames in einem alten Winzerbetrieb aus dem 18. Jahrhundert niedergelassen. Nach jahrelanger Suche in ganz Frankreich haben sie sich hier ihr „Chez soi“ – ihr „Zuhause“ – erschaffen und bieten allen, die ihr eigenes Zuhause kurzzeitig verlassen haben, Gästezimmer und ein Restaurant.
In jedem Land des Euroradweges können die Radwanderer bei Privatpersonen Station machen, die Übernachtung mit Frühstück anbieten – bisweilen wahre gastronomische Festessen! Dadurch haben die Reisenden die Möglichkeit, den Alltag ihrer Gastgeber kennen zu lernen, die meist sehr bereitwillig von ihrer regionalen Kultur und auch von ihrer Arbeit berichten. Ein schönes Beispiel dafür ist eine Gruppe von Landwirten, die sich unter der Bezeichnung „Accueil à la ferme“ (Zu Gast auf dem Bauernhof) zusammengeschlossen haben.
Das „Chez soi“ ist mit drei Ähren ausgezeichnet (der Entsprechung für die Sterne im Hotelbetrieb). Hier taucht der Gast sogleich in einen gänzlich zeitlosen Raum, in dem ein sehr angenehmes, sanftes Lebensgefühl herrscht. Nach einem Tag auf dem Fahrrad ist es ein schöner Luxus, in einer freundlichen Atmosphäre am Wasser Halt zu machen – ein Luxus, der zwar mehr als ein Campingplatz, aber nicht mehr als ein Zwei-Sterne-Hotel kostet!
www.chezsoi.nl (Siehe Bildergalerie)







